„Fliegerscheune“ II
Carsten Szczepanski
Die „Idee“ einer Kreuzverbrennung 1995 bei Jena geht wohl auf den Brandenburger Neonazi und V-Mann des Brandenburger Verfassungsschutzes seit 1994 Carsten Szczepanski („Piatto“) zurück, der 1991 einen Ku-Kux-Klan-Führer aus den USA holte und bei Königswusterhausen ein Holzkreuz anzünden ließ. In einer Wohnung Szczepanskis wurden Bauteile für Rohrbomben gefunden, weshalb der Generalbundesanwalt wegen des Verdachts der Bildung einer terroristischen Vereinigung ermittelte. Mit ihm bekannt war Thomas St., Mitglied einer Chemnitzer Skinhead-Gruppe sowie Blood & Honour wie auch über Jahre Informant des Berliner LKA. Er hatte für das Jenaer Trio ein Kilogramm TNT beschafft. 1976/77 waren er und Zschäpe zeitweise ein Paar.
Ein halbes Jahr nach dem Ende des Trios 2011erhielten Ermittler den Hinweis, dass 1998 ein Helfer Zschäpes persönliche Unterlagen an der Scheune vergraben habe. Dort wurden u.a. Zschäpes Schulzeugnisse entdeckt.
(Text: Frank Döbert)
Externe Quellen
Leutra 18, 07751 Jena
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