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Braunes Haus

Ralf Wohlleben

Braunes Haus

Das sogenannte „Braune Haus“ in der Jenaischen Straße 25 in Jena-Lobeda nutzten die Jenaer Neonazis seit 2002 als „Wohn- und Schulungsobjekt“, nachdem sie die ehemalige Gaststätte „Zum Löwen“ über einen Mietkaufvertrag erworben hatten. In dem Haus waren zu verschiedenen Zeiten u.a. Maximilian M., Andre K., Christian K. und Ralf W. gemeldet bzw. deren Namen am Briefkasten zu finden. Das Haus mit einem 1000 Quadratmeter großen Grundstück bot Platz für Kameradschaftsabende, Schulungen und Konzerte. Es diente als Stützpunkt der „Jungen Nationalen“ (JN), des „Nationalen Widerstandes Jena“ (NWJ) sowie als Sitz des NPD-Kreis- und Landesverbandes sowie des „Freien Netzes Jena (FNJ). Eine Lobedaer Bürgerinitiative protestierte über mehrere Jahre gegen die von diesem Haus ausgehenden rechtsextremen Aktivitäten und Übergriffe. Das dann baupolizeilich gesperrte Haus wurde später abgerissen, das Grundstück mit einer Wohnanlage bebaut.

(Text und Bild: Frank Döbert)

Externe Quellen

OTZ Jena, 16.6.2008; 10.6.2010; 25.11.2011.

Jenaische Straße 25, 07747 Jena

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Aufenthaltsorte

16.6.2008

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